PIPPA (ehemals Moni) sucht sportlich-aktiven Wirkungskreis – 82131 Gauting

Mehr Hunde in Not

Steckbrief: Pippa

Geburtsdatum: 15.11.2020
Geschlecht: weiblich
Rasse: Schäferhund-Mischling

Notfall: nein
kastriert: nein

Schulterhöhe: ca. 55 cm, ca. 28 kg

Krankheiten: keine bekannt
1. und 2. MMC komplett negativ

sucht:
– eigene Familie: ja
– Pflegestelle: ja
– Paten:

verträglich mit:
– Rüden: ja
– Hündinnen: ja
– Katzen: unbekannt
– Kindern: ab 12 Jahre

Vermittlung:
– nur an Hundeerfahrene
– mit gut eingezäuntem Garten/Grundstück
– Besuch einer Hundeschule wichtig

Aufenthaltsort: 82131 Gauting

Pippa (ehemals Moni) sucht sportlich-aktiven Wirkungskreis

Pippa fand, als sie 4 Monate alt war, ihr Zuhause bei einer sehr netten Familie. Bei einem Mischlingswelpen kann man allerdings nie voraus sagen, wie er sich einmal entwickeln wird, welche Rassen in ihm stecken oder wie groß er letztendlich wird. Vor einer Vermittlung finden viele Gespräche statt. Sei es darüber, was auf die Adoptanten an Arbeit mit dem Hund zukommen kann oder darüber, dass ein Welpe viele Flausen im Kopf hat. Dass man ihm freundlich, aber bestimmt das ein oder andere Mal seine Grenzen setzen muss, dass bei einem Einzelhund/Welpen eine gute Hundeschule und Kontakt zu Artgenossen auf Augenhöhe notwendig sind. Denn im Laufe der Monate entwickelt sich der Hund und dann sind meistens auch schon die Charaktereigenschaften des Junghundes erkennbar.

Bei Pippa zeigte sich, dass wohl Schäferhund bzw. Malinois Gene in ihr stecken. Das heißt, sie ist ein „working dog“, der unbedingt ausreichend beschäftigt und ausgelastet werden muss – auch geistig! Sie ist sehr klug, arbeitswillig, energiegeladen und temperamentvoll, hat einen großen Bewegungsdrang. Rassetypisch zeigt sie einen sehr hohen „will-to-please“. Nicht umsonst sind diese Hunde auch bei Polizei und Zoll im Dienst und dort besonders beliebt.

Pippa ist gerade mal 1 Jahr alt und hat, auch laut ihrer Hundetrainerin sowie einer Diensthundeausbilderin, die Pippa gut kennt, großes Potenzial. Sie ist aktuell ein Teenager in der Pubertät, probiert sich aus, testet ihre Grenzen. Gerade bei einem Malinois-Mischling kann diese Phase, wenn man dem nicht adäquat begegnet, zu einem Energiestau führen. Ihre Familie liebt die Maus sehr, hat aber erkannt, dass sie mit dem Temperament und der „Arbeitswut“ dieser Rasse einfach überfordert ist. Sie haben daher eine unheimlich schwere, aber für Pippa richtige Entscheidung getroffen: Da die Süße ihr ganzes Leben noch vor sich hat, möchten sie ihr die Chance nicht nehmen, ein sozial kompetentes und ausgeglichenes Familienmitglied zu sein.

Wir suchen daher Menschen mit Rasseerfahrung, die Pippa freundlich und konsequent führen und täglich mit ihr arbeiten können und wollen. Mantrailing, Zielobjektsuche, Fährtenarbeit oder zumindest andere geistige Herausforderungen, sollten regelmäßig auf dem Programm stehen. Natürlich erst, wenn die Basics zusammen erarbeitet worden sind.
Die Grundkommandos beherrscht Pippa Zuhause oder in einer reizarmen Umgebung bereits sehr gut. Die Hübsche fährt ausgesprochen gerne Auto, planscht im Wasser oder schwimmt im See. Ihr Verhalten gegenüber Erwachsenen ist in der Regel freundlich und neugierig. In der Hundeschule zeigt sie rassetypisch großen Spieltrieb, ist stürmisch und hat meist den längsten Atem.
Auf Spaziergängen lässt sie sich noch sehr schnell ablenken. Nimmt sie etwas wahr, fährt sie schnell hoch (auch das ist typisch Malinois) und man dringt dann schwerer zu ihr durch. Wenn ihr Erregungslevel sich weiter steigert, dann entlädt sich Pippas Energie zuweilen in starkem Ziehen an der Leine. Unterwegs ist sie oft im Außenfokus unterwegs und hat nicht auf dem Schirm, dass da ihre Menschen am anderen Ende der Leine sind. Hier muss man unbedingt gezielt mit ihr arbeiten. Ihre Familie kann ihr die notwendige Führung leider nicht geben, obwohl sie es natürlich von Anfang an versucht hat.

Im Freilauf zeigt Pippa keinerlei spezifische Probleme mit Rüden oder Hündinnen. Ihr Verhalten gegenüber Artgenossen wurde und wird (von Hundeexperten) mehrfach als normal und auch sehr sozial bestätigt. Sie ist alles andere als kontaktscheu, rennt allerdings, nach kurzem Ablegen („Abchecken“) letztlich voller Energie und dann ohne den „höflichen Bogen“ auf alle zu, was auch bei Zweibeinern nicht immer gut ankommt. Wenn sie von einem anderen Hund gemaßregelt wird, zeigt sie sich sehr sozial. Auch bei kleineren oder auch älteren, ruhigen Artgenossen nimmt sie sich letztlich ebenfalls zurück. Die Hundesprache beherrscht sie.
An der Leine werden andere Hunde oder größere Reize im Moment mit Pöbeln quittiert, weil es Pippa frustriert, wenn sie nicht hinlaufen kann. Leinenführigkeit und Frustrationstoleranz aufbauen sind hier gefragt.
Katzen kennt Pippa nur draußen. Wenn diese wegrennen, will sie natürlich hinterher – so wie fast jeder Hund übrigens. Da die Familie die Katzenverträglichkeit im Haus nicht testen kann, sollten diese eher nicht zum Haushalt gehören. Auch keine kleinen Kinder, weil unsere energiegeladene und forsche junge Dame sie unabsichtlich umrennen oder verängstigen könnte.

Pippa ist gesund, beide Mittelmeerchecks sind negativ. Sie hat bisher keine Allergien oder Unverträglichkeiten gezeigt. Aktuell bekommt sie Trockenfutter und wird gebarft. Sie hat auch gute Nerven, was Geräusche anbelangt: Straßenlärm, vorbeifahrende Autos, laute LKWs, Martinshorn etc. bereiten ihr keinerlei Probleme.

Natürlich haben Sie jetzt viel gelesen und denken sich vielleicht, dass Pippa nicht gut vermittelbar ist. Dem ist aber absolut nicht so! Sie ist eine mega tolle Hündin mit vielversprechenden Anlagen, die allerdings noch viel lernen muss. Wir haben ihre Familie gebeten, sie ehrlich zu beschreiben und nicht schön zu reden. Und das haben sie auch gemacht. Wir möchten Ihnen nichts verschweigen, denn wenn Pippa ihr neues Zuhause findet, sollte es dieses Mal für immer sein.

Also bitten wir jetzt die Malinois-Fans an die Front:
Wer von Ihnen ist ebenfalls ein Arbeitstier und möchte mit unserer Supermaus trainieren, laufen, schmusen und eine tolle Zeit haben? Ein sicher eingefriedetes Gartengrundstück und der Besuch einer geeigneten!! Hundeschule (falls Sie nicht selbst Hundetrainer sind) ist Pflicht.

WICHTIG: Härte, Drill und Kasernenton – was es leider in der Schäferhund-Erziehung immer noch gibt, lehnen wir kategorisch ab. Hundeschulen oder Ideen dieser Art sind bei saving-dogs und damit auch für so ausgerichtete Interessenten ein K.O.-Kriterium!
Wenn Sie das ebenso sehen und unsere traumhaft schöne Herausforderung auf 4 Pfoten annehmen möchten, freue ich mich sehr auf Ihren Anruf.

Ansprechpartner:
Karin Loebnitz
Mobil: 0177/ 7 00 33 77
eMail: k.loebnitz@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com

Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.

 

Weitere Hunde in Not

Anzeige

Zufällige Auswahl