MONA, 2 Jahre – erwartete nur Härte und Gewalt… PS 42349 Wuppertal

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Steckbrief: Mona

Geburtsdatum: 15.04.2020
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling

Notfall: nein
kastriert: ja

Schulterhöhe: ca. 35 cm, ca. 7 kg

Krankheiten: keine bekannt

  1. MMC folgt (auf Sardinien positiv auf Filarien getestet, bereits in Behandlung)

sucht:

  • eigene Familie: ja
  • Pflegestelle: nein
  • Paten: nein

verträglich mit:

  • Rüden: ja
  • Hündinnen: ja
  • Katzen: ja
  • Kindern: ja, ab 12 Jahre

Vermittlung:

  • nur an Hundeerfahrene
  • mit gut eingezäuntem Garten/Grundstück

Aufenthaltsort: 42349 Wuppertal

Die Transportkosten wurden gespendet von Jutta K.

Update Oktober 2022:

Mona ist seit Mai auf einer sardischen Pflegestelle. Dort lief es zunächst natürlich nicht wirklich rund, denn ihre Welt an der Kette war winzig und gefährlich: Sie war hilflos den Übergriffen streunender Rüden ausgesetzt, wurde wieder und wieder gedeckt, musste vermutlich Welpen an dieser Kette zur Welt bringen, die dann hilflos vor ihren Augen starben. Wer will ihr verdenken, dass sie ihre Artgenossen als lebensbedrohlich empfand?! Dank der umsichtigen Arbeit der Pflegestelle lernte Mona, zumindest den Hunden ihrer Pflegemama nach und nach zu vertrauen. Und sie vertraut jetzt natürlich auch ihrer Pflegestelle. Aber das ist nur 1 weibliche Person, die allein lebt. Sie braucht also einen sicheren Rahmen, dann zeigt sie sich ganz anders:
Wenn z.B. beim Morgenspaziergang der Strand ganz leer ist, flitzt Mona fröhlich herum wie der Wind, spielt mit ihren vertrauten Hundefreunden und genießt es sichtlich! Da ist also durchaus Potenzial – siehe Video 25.Mai 2022!

Wir haben die kleine Motte kürzlich auf ihrer Pflegestelle besucht, um uns ein genaues Bild machen zu können. Mona ist immer noch sehr ängstlich und panisch in neuen Situationen und fremden Personen gegenüber; sie weicht vor allem zurück und zittert dabei wie Espenlaub. Ihr Trauma sitzt wirklich tief…
Mona ist aber kein hoffnungsloser Fall, denn sie hat schon bewiesen, dass sie sich öffnen kann. Es geht nun darum, ihren Horizont zu erweitern, ihre Welt nach und nach zu vergrößern. Weil die Pflegestelle jedoch sehr zurückgezogen und allein lebt, kommt Mona dort nicht weiter voran.

Wir suchen deshalb für sie die Stecknadel im Heuhaufen:
Menschen, die sich ohne Wenn und Aber auf Mona und ihr Trauma einlassen können und einen unerschöpflichen Vorrat an Zeit, Geduld und Empathie besitzen. Ja, Mona wird diese Menschen vermutlich öfter an ihre Grenzen bringen. Ja, es ist ganz viel Arbeit und man muss mit kleinsten Schrittchen zufrieden sein und auch mit Rückschritten umgehen können. Mona ist kein Hund, der einen gleich vor Freude anspringt, weil man es doch gut mit ihr meint und sie lieb hat. Das muss sie alles erst noch einmal lernen, wenn sie ihre Pflegestelle verlässt! Es wird dauern, aber es ist möglich und es ist intensive Arbeit. Bei Hunden wie Mona darf man nicht darauf warten, dass sie irgendwann von allein aus ihrem Schneckenhaus kommt. Fördern durch sanftes Fordern ist der Weg, der zum Ziel führt. Sie müssen der unverrückbare Fels in der Brandung sein, souverän und dabei freundlich, etwaigen Frust herunterschlucken können und weiter geht’s. Es ist ein langer Weg, der hier beschritten werden muss. Der Königsweg, an dessen Ende eine besonders innige Mensch-Hund Beziehung stehen kann, wenn Sie bereit sind, ihn mit Mona konsequent zu gehen.

Wenn Sie sich zutrauen, Mona ins Leben zu führen, ihren Horizont zu erweitern und sie keinesfalls im Stich lassen, freuen wir uns sehr auf ihren Anruf!
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MONA, 2 Jahre – erwartete nur Härte und Gewalt…

Die kleine Mona zittert am ganzen Leib. Die Augen weit aufgerissen, duckt sich immer wieder, als erwarte sie jeden Moment, dass man ihr mit Härte, Schlägen oder Tritten begegnet. Panisch und verängstigt versucht sie, der ihr entgegen gestreckten Hand auszuweichen. Die Kette, an der sie hängt, ist bis zum Anschlag gespannt. Woher sollte die arme Maus auch wissen, dass die Frau, die ihr da gerade gegenüber steht, gekommen ist, um sie aus diesem Martyrium zu befreien?! Dass diese Frau nett und freundlich ist, sie liebevoll streicheln und in Sicherheit bringen wird? Mona kennt das nicht, kann mit Güte oder Freundlichkeit nichts anfangen…

So verlief die erste Begegnung, die unsere sardische Kollegin mit Mona hatte. Die Maus ist 2 Jahre alt und ihr bisheriges trauriges Dasein spielte sich innerhalb eines Radius von 1,50 Meter ab: Mona kennt nur das „Leben“ an dieser Kette. Als Unterschlupf diente ihr offensichtlich eine kleine Box, das war´s! Man möchte schreien…

JETZT ist Mona in Sicherheit! Wir konnten die hübsche Hündin auf einer sardischen Pflegestelle unterbringen. Dort wird sie behutsam an das Leben herangeführt. NIE wieder soll sie eine Kette auch nur aus der Nähe sehen! Aufgrund der fehlenden Sozialisierung hat Mona nie gelernt, mit anderen Vierbeinern zu interagieren. Wir wünschen uns deshalb ein für sie stressfreies Zuhause ohne andere Hunde oder Katzen und kleine Kinder. Sie soll als Einzelprinzessin die volle Aufmerksamkeit bekommen und künftig im Mittelpunkt ihrer Familie stehen.

Ansprechpartner:
Karin Loebnitz
Mobil: 0177/ 7 00 33 77
eMail: k.loebnitz@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com

Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.

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